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TOYOTA Bundesliga: Feuertaufe im Nordduell

Die ersten fünf Bundesliga-Spiele in 2010 gestaltete die SG Flensburg-Handewitt allesamt siegreich. Am kommenden Dienstag kommt es um 20.15 Uhr aber zur Feuertaufe, dann gastiert Tabellenführer HSV Hamburg in der Campushalle. Kann die SG ihren dritten Platz auch gegen diesen starken Gegner bestätigen? Und: Hält die Serie gegen den HSV? Noch nie hat die SG gegen die Hamburger ein Bundesliga-Heimspiel verloren. „Wir brauchen auf jeden Fall eine Leistung wie bei den Rhein-Neckar Löwen, um zu gewinnen", glaubt SG-Trainer Per Carlén. „Angriff, Abwehr, Gegenstöße und Torwart – alles muss stimmen."
Eine Sorge hat der Schwede inzwischen zur Seite geschoben. Während die Hanseaten mitten im Wettkampf-Rhythmus stehen und zuletzt Berlin, Melsungen und schließlich am Samstag Lemgo hauchdünn mit 32:31 bezwangen, hatte die SG nach dem sicheren 30:21-Erfolg bei der HSG Wetzlar einen ungewöhnliche Unterbrechung von 16 Tagen. „Ich hatte etwas Bedenken, dass uns diese lange Pause nicht gut tun würde", beichtet Per Carlén. Doch die letzte Woche stellte ihn sehr zufrieden. „Wir haben sehr gut trainiert und verdammt viel geschafft." Auch die Entscheidung, in Dänemark zwei Testspiele zu absolvieren, sei goldrichtig gewesen. Ein paar taktische Komponenten sind verfeinert worden.
Das Zauberwort in den letzten Tagen hieß im SG-Lager „Ausgleich". In der letzten Serie hatten sich der HSV und die Nordlichter vier Mal gegenübergestanden, beide Kontrahenten gewannen jeweils zwei Mal. Nun haben die Hamburger vorgelegt, indem sie Oktober das Hinspiel mit 37:32 erfolgreich gestalteten. „Damals haben wir uns einfach zu viele technische Fehler erlaubt", erinnert sich Per Carlén. „Deren Zahl zu reduzieren, wird ein Schlüssel für ein gutes Spiel sein. Sonst laufen wir in die Gegenstöße des HSV."
Auf jeden Fall verspricht der Nordschlager eine Menge Spannung. Der HSV möchte die beste Ausgangsbasis im Meisterrennen verteidigen, die SG könnte nicht nur den dritten Platz bestätigen, sondern sich dem Spitzenduo weiter nähern. Andererseits würde die SG bei einer Niederlage – Göppingen hat am Wochenende in Lübbecke gewonnen – auch nach Minuspunkten an die vierte Stelle zurückfallen. Und von hinten lauern die Rhein-Neckar Löwen, die von der Papierform her das einfachste Restprogramm haben. Per Carlén lässt sich nicht bange machen: „Wir haben viel in unserer eigenen Hand."
Die SG hat Torwart Johan Sjöstrand wieder an Bord, geht sonst personell ohne Veränderungen ins Match. Der HSV muss nur auf den ehemaligen SG-Rechtsaußen Stefan Schröder (Mittelhandbruch) verzichten.
Was geht diesmal gegen den HSV?


Splitter
Karten-Situation. Die Partie ist seit Wochen restlos ausverkauft.

Fernsehen. Das DSF überträgt ab 20 Uhr live. Bereits um 19.45 Uhr beginnt das DSF Handball-Magazin. Zu Gast: Ljubomir Vranjes.

Live-Ticker. Der sh:z meldet sich live aus der Campushalle.

SG-BUS-Shuttle-Dienst. Vier Gelenkzüge von AUTOKRAFT, AFAG und AKTIV BUS fahren ab 18.45 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur Campushalle. Ein Bus fährt ab 18.45 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur Campushalle. Bis 45 Minuten nach Spielschluss fahren die Busse zum Parkplatz „Exe“ und zum Fördepark zurück. In Handewitt startet um 19.30 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Dieser Bus fährt 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die Campushalle öffnet um 18.45 Uhr.

Schiedsrichter. Bernd und Reiner Methe (Vellmar)

Statistik. Bislang gewann die SG von den 22 Pflichtspielen gegen den HSV Hamburg zehn. Neun Mal gingen die Hanseaten als Sieger vom Feld. Das Torverhältnis lautet 679:653.

 

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