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Flensburgs Titelträume platzen in Magdeburg

Die SG Flensburg-Handewitt muss wohl auch in dieser Serie dem schleswig-holsteinischen Landesrivalen THW Kiel im Titelrennen den Vortritt lassen. Die Mannschaft von Trainer Kent-Harry Andersson verlor das schwere Auswärtsspiel beim SC Magdeburg mit 28:32 (10:14) und hat vor den beiden ausstehenden Begegnungen weiter drei Zähler Rückstand auf die "Zebras". Kiel kann am 14. Mai im Duell bei Frisch Auf Göppingen die erneute Meisterschaft perfekt machen. Früh deutete sich am Sonnabend an, dass die Flensburger in Magdeburg den Kürzeren ziehen würden. Die Gäste kamen in der Bördelandhalle zu Beginn nicht richtig in die Zweikämpfe und schlossen die Angriffe überhastet ab. Nach 17 Minuten lag die Andersson-Sieben bereits mit 6:10 zurück - eine schwere Bürde gegen die wiedererstarkten "Gladiators". Bis zur Pause konnten die Nordlichter, bei denen der sonst so starke Rückraum im ersten Abschnitt nur ein Schatten seiner selbst war, diesen Rückstand nicht verkürzen.
Zu Beginn der zweiten 30 Minuten konnte Magdeburg gar auf 16:11 davonziehen. Dann aber wachten die Gäste endlich auf und starteten eine furiose Aufholjagd. Die Schleswig-Holsteiner warfen sieben Treffer in Folge und führten plötzlich mit 18:16. Insbesondere Lars Christiansen stach in dieser Phase auf Seiten der Andersson-Sieben hervor. Doch die Hausherren ließen sich nicht entmutigen und fanden zurück ins Spiel. SCM-Coach Michael Biegeler peitschte sein Team von der Seitenlinie aus nach vorn. Beide Mannschaften lieferten sich nun ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe, in dem spielerische Höhepunkte allerdings eher die Ausnahme waren. Am Ende ging der SG gegen nicht nachlassende Magdeburger ein wenig die Puste aus, sodass die Titelträume der Fördestädter an der Elbe platzten.