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Test in Odense: 33:36 gegen GOG

Das Wichtigste vorweg: 2500 Zuschauer in der ausverkauften Odense Idraetshal erlebten einen unterhaltsamen Abend, bei dem die Gastgeber von GOG Svendborg TGI weitgehend dominierten und verdient mit 36:33 (17:13) gegen die SG Flensburg-Handewitt gewannen. „Uns fehlte noch das Timing“, meinte SG-Trainer Kent-Harry Andersson. „GOG spielt einen sehr guten Handball.“ SG-Geschäftsführer Thorsten Storm brachte es kurz und bündig auf den Punkt. „Unser Gegner war einfach spritziger.“
Das war aber auch kein Wunder. Während der dänische Tabellenführer keine Nationalspieler für die Europameisterschaft abstellte und auch im Januar konzentriert trainieren konnte, hatte die SG noch ihre Wunden zu lecken. Blazenko Lackovic und Goran Sprem kehren erst am morgigen Donnerstag zurück, Christian Berge (Gesundheits-Check) weilt in Norwegen, Sören Stryger musste wegen einer Überbelastung des Knies passen. Da zudem Joachim Boldsen (Erkältung) und Glenn Solberg (Magen-Darm-Virus) erkrankt waren, stand Kent-Harry Andersson plötzlich ohne klassischen Regisseur da. In die Bresche sprangen Johnny Jensen und für zehn Minuten Simon Friis.
Sehr nervös wirkte Kasper Nielsen, der viele technische Fehler produzierte. Dagegen glänzte Michael Knudsen wie zuletzt bei der Europameisterschaft. Einen guten Eindruck hinterließ bei seinem Einstand Jan Thomas Lauritzen, der wegen dem Stryger-Ausfall auch auf Rechtsaußen auftauchte. Bester Mann auf dem Feld war allerdings der GOG-Linksaußen Anders Eggert, der 2006 oder 2007 zur SG stoßen wird. Der junge Däne erzielte 14/6 Treffer. Thorsten Storm: „An ihm werden wir noch viel Freude haben.“

GOG Svendborg TGI - SG Flensburg-Handewitt 36:33 (17:13)
SG Flensburg-Handewitt:
Holpert (1. Hz.), Beutler (2. Hz.) – Jensen (4), Knudsen (9), Christiansen (9/5), Lauritzen (4), Lijewski (4), Nielsen (3) Friis, Heilmann