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Flensburg ringt Wetzlar mit Mühe nieder

Die SG Flensburg-Handewitt hat am Dienstagabend nur mit Mühe ihre Titelchance in der Handball-Bundesliga gewahrt. Beim ersten Auswärtsmatch nach vier Heimspielen in Folge kamen die ersatzgeschwächten Schleswig-Holsteiner in einem Nachholspiel zu einem denkbar knappen 31:30 (15:16) bei der abstiegsbedrohten HSG Wetzlar. Matchwinner war SG-Torwart Jan Holpert, der bei Spielende einen Siebenmeter von Savas Karipidis abwehrte. Die Mannschaft von Trainer Kent-Harry Andersson verbesserte sich dank des Erfolgs in der Tabelle mit 38:6 Punkten auf den zweiten Platz hinter Titelverteidiger THW Kiel (40:4).
Gegen die seit nunmehr sieben Spielen sieglosen Wetzlaer ging Flensburg nach fünf Minuten mit 3:2 in Führung, verlor danach aber völlig die Linie. Viel zu statisch in der Defensive und ohne clevere Varianten im Angriff gerieten die Gäste nach 24 Minuten beim 10:14 zwischenzeitlich sogar mit vier Toren in Rückstand. Nach der Pause steigerte sich die seit jetzt sechs Spielen ungeschlagene SG und erarbeitete sich beim 25:20 (44.) ein - vermeintlich- komfortables Polster. Am Ende musste Flensburg jedoch noch einmal gehörig zittern. "Wir waren nicht aggressiv genug und haben in keiner Phase zu unserem Spiel gefunden. Da gibt es bestimmt noch Redebedarf", monierte Holpert im Anschluss: "Das war reine Glückssache heute."