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Gegner mit Frühform

11.09.2015 -DKB Handball-Bundesliga: Das nächste Top-Spiel

Die Phase der Nordduelle ist vorbei, die kommenden Wochen versprechen aber nicht weniger Spannung. Am morgigen Samstag folgt um 19 Uhr bereits das nächste Heimspiel in der DKB Handball-Bundesliga, das zugleich ein Spitzenspiel ist. Sowohl die SG Flensburg-Handewitt als auch der aktuelle Gegner MT Melsungen haben nach vier Spieltagen noch eine weiße Weste. Die FLENS-ARENA erlebt die Begegnung Zweiter gegen Dritter. Und der Sieger wird für zumindest 22 Stunden an die Spitze springen, da Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen erst am Sonntag in Hannover gastieren wird. Ljubomir Vranjes sind solche Zahlenspiele egal. „Wir spielen zu Hause und wollen unseren Fans beweisen, dass wir nicht nur gewinnen, sondern auch spielerisch auf einem guten Weg sind“, erklärt der SG Trainer.

In dieses Statement mischte sich auch die Analyse der Mittwochs-Partie. Hamburg erlebte eine kampfbetonte Partie. „In unserem Rückraum war durchaus eine gute Bewegung, leider hat Johannes Bitter am Anfang zu viele Bälle gehalten – und dann kamen die vielen Zeitstrafen“, berichtet Ljubomir Vranjes. Am Samstag kann die SG zwar auf die Kulisse bauen, die sicherlich große Unterstützung entfachen wird, der Gegner dürfte aber noch stärker sein. „Melsungen spielt einen starken Gegenstoß und steht konsequent in der Deckung“, weiß SG Linkshänder Holger Glandorf. „Wir müssen uns bewusst sein, dass wir wieder Schwerstarbeit verrichten müssen, wenn wir den nächsten Sieg einfahren wollen.“

Die Statistik ist trügerisch: Die Melsunger errangen noch nie etwas Zählbares im hohen Norden. In der letzten Serie kreuzten die Nordhessen gleich zwei Mal in der „Hölle Nord“ auf: in der Meisterschaft und im Pokal. Beide Male gewann die SG deutlich. Doch das heißt nichts. „Unser Gegner hat sich über Jahre weiterentwickelt“, warnt Ljubomir Vranjes. „Wir müssen ganz konzentriert an die Aufgabe gehen.“ Das Torwart-Duo, unter anderem mit dem ehemaligen SG Keeper Johan Sjöstrand hat sich komplett verändert, sonst ist nur Timm Schneider dazugestoßen, um den Ausfall des früheren SG Spielmachers Patrick Fahlgren (Kreuzbandriss) besser zu kompensieren. Die MT bewies bislang eine gute Frühform, marschierte ungeschlagen durch die ersten Aufgaben. Ein erstes Kräftemessen zwischen beiden Teams gab es bereits im August beim Bremer ERIMA Cup. Damals siegte die SG – nach Siebenmeterwerfen.

Die SG muss aufgrund der Bänder-Dehnung ohne Kentin Mahé auskommen. Mit Gehhilfen schaute der Franzose am Freitag beim Training seiner Kameraden vorbei. Dabei sah er, dass Johan Jakobsson wieder voll mittrainierte – das geprellte Knie macht zum Glück keine großen Probleme. „Handball ist harte Arbeit“, sagt Ljubomir Vranjes vor dem letzten Bundesliga-Wochenend-Heimspiel der Hinrunde. 

Johan Jakobsson: Im August gegen Melsungen. 

Splitter
Karten-Situation. Es gibt noch Stehplatz- und ganz wenige Sitzplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Holmpassage. Wegen des Jahrmarkts fahren zwei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS ab 17.30 Uhr von der Holmpassage zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Holmpassage.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Zwei Gelenkzüge von AFAG fahren ab 17.30 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 18.15 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter. Lars Geipel (Steuden) und Marcus Helbig (Landsberg).

Statistik. Von den bisherigen 21 Partien hat die SG 18 gewonnen und musste sich gegen die MT nur drei Mal mit einem Remis begnügen. Das Torverhältnis lautet 705:562.

Von: ki