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08.01.2018 -Klare Sache in voller Halle

SG Flensburg-Handewitt dominiert das  Derby der A-Jugend-Bundesliga und gewinnt bei Aufsteiger TSV Sieverstedt mit 34:24.

Der TSV Sieverstedt hat das erste Derby in der A-Jugend-Bundesliga gegen die SG Flensburg-Handewitt verloren. Nach 60 Minuten hatte die Handball-Mannschaft von Dirk Hasenpusch deutlich mit 24:34 (13:18) das Nachsehen. In der mit 333 Zuschauern bis unter das Dach gefüllten und ausverkaufte Sieverstedter Sporthalle gestalteten die Gastgeber die Partie zunächst ausgeglichen. Nach zwölf Minuten stand es 8:8, doch in der Folgezeit bekam der Aufsteiger immer mehr Probleme im Angriff – das Hasenpusch-Team scheiterte immer wieder an SG-Torhüter Johannes Jepsen.

Der verlieh der Mannschaft von Michael Jacobsen Sicherheit, die nun über ihr Tempospiel zum Erfolg kam. Bis zur 22. Minute hatten die Gäste weitere acht Treffer erzielt, aber nur drei hinnehmen müssen. So hatte sich die SG beim 16:11 erstmals einen Fünf-Tore-Vorsprung herausgeworfen, der auch beim 18:13 zur Pause Bestand hatte.

In der zweiten Halbzeit war der TSV Sieverstedt zunächst kämpferisch weiter im Spiel und hielt bis zehn Minuten nach Wiederbeginn beim 16:21 den Abstand weiter erträglich. Danach hatte der Aufsteiger dem Tempospiel der SG aber nichts mehr entgegenzusetzen. Dank Schlussmann Jepsen eroberte der favorisierte Nachbar zahlreiche Bälle und kam über die erste und zweite Welle zum Erfolg. Der in der zweiten Halbzeit sehr spielfreudige Linksaußen Mikkel Ebeling erzielte die nächsten vier Flensburger Tore und sorgte mit dem Zwischenspurt zum 25:17 für die Entscheidung. Und auch eine Sieverstedter Auszeit konnte das Jacobsen-Team nun nicht mehr aufhalten. Bo Nielsen, Jonas Mau und Brandur Halgirsson mit einem Dreierpack brachten die SG mit 30:17 nach vorn. Fortan schaltete der Tabellenvierte zwei Gänge herunter und der TSV Sieverstedt konnte das Ergebnis bis zum Abpfiff auf 24:34 abmildern.

„Kompliment an den TSV Sieverstedt für das Engagement und die tolle Atmosphäre. So eine Stimmung gibt es in der A-Jugend-Bundesliga sonst nicht. Wir hatten gutes Tempo im Spiel und Sieverstedt ging nach 20 Minuten die Luft aus. Bei einem Auswärtssieg mit zehn Toren sollte man zufrieden sein“, freute sich SG-Trainer Michael Jacoben über den gelungenen Jahresabschluss seiner Schützlinge.

„Der Sieg der SG ist mehr als verdient. In den ersten fünfzehn Minuten haben wir gut dagegengehalten, konnten das Tempo dann aber nicht mehr mitgehen. Am Ende müssen wir froh sein, nur mit zehn Toren verloren zu haben. Insgesamt hat der TSV Sieverstedt aber ein tolles Jahr gespielt“, ordnete TSV-Coach Dirk Hasenpusch die Niederlage richtig ein.

TSV Sieverstedt: Pophal, Lassen – Matthes (1), Wagner, Sörensen (2), Wöhst (4), Hinrichsen (2), Hasenpusch (5/1), Jöns, Holthusen (3), Preuß (1), Busch (1), Schoor (5/2).

SG Flensburg-Handewitt: Jepsen, Trygvason – Fuhlendorf, Wiese (2), Nielsen (4), Halgirsson (5), Mau (4), Eberlein (2), Bandemer (1), Tobeler (8/6), Persson, Nissen (1), Ebeling (7), Kepp.

Schiedsrichter: Bohn/Zeller (Hamburg). Zuschauer: 333.

Quelle: Flensburger Tageblatt, jös - 27.12.2017

Foto: Ingrid Anderson-Jensen (https://www.nordlyset-fotografie.com)

SIEVERSTEDT MUSSTE TEMPO DER SG TRIBUT ZOLLEN

Die SG gewann das Bundesliga-Derby in der A-Jugend mit 34:24 gegen Sieverstedt.

SIEVERSTEDT Die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt hat das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby in der Bundesliga Nord für sich entschieden. Klar mit 34:24 (18:13) gewann die Mannschaft von Michael Jacobsen bei Aufsteiger TSV Sieverstedt.

Die mit 333 Zuschauern ausverkaufte Sieverstedter Sporthalle bot dabei einen tollen Rahmen.

Zunächst waren die Gastgeber auf Augenhöhe. Zwar legte die SG meist eine Zwei-Tore-Führung vor, doch das Team von Dirk Hasenpusch konnte immer wieder verkürzen. Nach dem 6:8 (10.) gelang dem TSV beim 8:8 sogar der Ausgleich.

Danach fand die SG besser in die Partie. Gestützt auf den sich zur Topform steigernden Keeper Johannes Jepsen, konnte das Jacobsen-Team aus einer stabilen Defensive ihr Tempospiel aufziehen. Dabei riss Spielmacher Bo Nielsen immer wieder Lücken für seine Nebenleute. So zog die SG binnen zehn Minuten auf 16:11 davon. Die Fünf-Tore-Führung konnte bis zum 18:13-Pausenstand behauptet werden.

Nach dem Wechsel versuchte der Aufsteiger, sich noch einmal in die Partie zurückkämpfen und beantwortete das 13:20 (35.) innerhalb von fünf Minuten mit dem 16:21. Doch danach musste das Hasenpusch-Team dem Tempospiel der Gäste erneut Tribut zollen. Denn der TSV rieb sich im eigenen Angriff auf und bekam zudem von SG-Schlussmann Jepsen den sprichwörtlichen Zahn gezogen.

Durch seine Paraden kamen seine Mannschaftskameraden über die erste und zweite Welle zum Erfolg. Ein 4:1-Zwischenspurt, bei dem der starke Linksaußen Mikkel Ebeling alle Flensburger Tore erzielte, sorgte Mitte der zweiten Halbzeit beim 25:17 für die Vorentscheidung.

Weiter zielstrebig

TSV-Trainer Hasenpusch wollte mit einer Auszeit die Notbremse ziehen, doch die SG agierte danach weiter zielstrebig. Nielsen, Jonas Mau und ein Hattrick von Brandur Halgirsson, schraubten das Ergebnis auf 30:17 für die SG.

Doch im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gäste die Zügel schleifen und der TSV Sieverstedt hielt noch einmal nach Kräften dagegen. So konnte der Bundesliga-Neuling bis zum 24:34-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

»Ein Kompliment an den TSV Sieverstedt für das Engagement und was sie hier für ein Event veranstaltet haben. So eine Stimmung gibt es in der A-Jugend Bundesliga sonst nicht. Wir hatten ein gutes Tempo im Spiel und Sieverstedt ging nach zwanzig Minuten die Luft aus. Bei einem Auswärtssieg mit zehn Toren darf man zufrieden sein«, freute sich SG-Trainer Michael Jacoben nach dem Abpfiff über den gelungenen Jahresabschluss seiner Mannschaft.

»Der Sieg der SG ist mehr als verdient. Bei uns hätte alles passen müssen, um erfolgreich zu sein. Am Ende müssen wir aber auch froh sein, nur mit zehn Toren verloren zu haben«, spiegelte TSV-Coach Dirk Hasenpusch die Partie moderat wieder.

TSV Sieverstedt: Pophal, Lassen – Matthes 1, Wagner, Sörensen 2, Wöhst 4, Hinrichsen 2, Hasenpusch 5/1, Jöns, Holthusen 3, Preuß 1, Busch 1, Schoor 5/2.

SG Flensburg-Handewitt: Jepsen, Trygvason – Fuhlendorf, Wiese 2, Nielsen 4, Halgirsson 5, Mau 4, Eberlein 2, Bandemer 1, Tobeler 8/6, Persson, Nissen 1, Ebeling 7, Kepp.

Schiedsrichter: Bohn/Zeller

Zuschauer: 333

Quelle: Flensborg Avis, Jörn Saemann - 27.12.2017