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Konter
Dr. Sebastian
ude
Holm 13 · 24937 Flensburg
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֍nungszeiten:
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Sa. 09:00-18:00 Uhr
dhb-pokal
DHB-Pokal: Der Weg nach Hamburg führt über Dutenhofen
Wer noch die berühmtberüchtigte
Atmosphäre der Handewitter Wiking-
halle in den 70er und 80er Jahren
kennengelernt hat, kann sich vorstel-
len, was die SG Flensburg-Handewitt
in einer Woche erwarten wird. Wenn
sie auch in diesem Jahr wieder beim
Final Four in Hamburg (12./13. April)
dabei sein möchte, dann muss sie
einen „Hexenkessel“ überstehen. Die
HSG Wetzlar weicht für das Viertelfi-
nale im DHB-Pokal in die Sporthalle
Dutenhofen aus. Eine kleine enge
Spielstätte, in der die Zuschauer bis
an den Spielfeldrand heranrücken, die
aus einer anderen Zeit zu stammen
scheint. Binnen Kürze waren die 1515
Tickets vergriffen.
Unbekannt ist diese Sporthalle der
SG aber keineswegs. Auch die letzte
Pokal-Partie beider Kontrahenten fand
vor gut zwei Jahren in Dutenhofen
statt. Damals ging es über 70 Minuten.
Schließlich gewann die SG nach Ver-
längerung mit 29:27 und marschierte
danach bis ins Endspiel. „Wir würden
natürlich lieber zu Hause spielen“,
meint SG-Geschäftsführer Dierk
Schmäschke. „Es hätte aber auch
noch schlimmer kommen können. Es
mag zwar abgedroschen klingen: Aber
wenn wir nach Hamburg ins Final
Four wollen, müssen wir jede Hürde
nehmen.“
Die HSG Wetzlar, die sich unmittelbar
vor der Serie mit Ivano Balic verstärkt
hat, traf während der Europameister-
schafts-Pause eine wichtige Perso-
nalentscheidung. Kai Wandschneider,
ohnehin schon bis 2015 vertraglich
gebunden, soll die sportlichen Geschi-
cke der Mittelhessen bis ins Jahr 2017
leiten. „Dies ist ein enormer Vertrau-
ensbeweis von Aufsichtsrat und Ge-
schäftsführung“, strahlte der Trainer.
Wir haben in den zurückliegenden
Monaten alle hart gearbeitet – auf und
Einst gastierte in Dutenhofen auch die Handball-Bundesliga