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Konter
TECHNIKER KRANKENKASSE
Stress bekämpfen wie ein Profi
Fast sechs von zehn Deutschen sind
gestresst – jeder Fünfte sogar dauer-
haft. Das zeigt die aktuelle Studie der
Techniker Krankenkasse (TK) „Bleib
locker, Deutschland“. Richtig dosiert
gehört eine gewisse Portion Stress
zwar zum Leben und kann sogar
einen positiven Effekt auf die eigene
Leistung bewirken. Wächst die psychi-
sche Anspannung aber über den Kopf
hinaus und man fühlt sich auf Dauer
gereizt oder niedergeschlagen, dann
ist es höchste Zeit, für einen Ausgleich
zu sorgen.
Vor allem Spitzensportler sind häufig
Stress-Situationen ausgesetzt. Die
Profis der SG Flensburg-Handewitt
etwa müssen auch bei hohen Belas-
tungen einen kühlen Kopf bewahren
und dem Leistungsdruck Stand halten.
Gerade vor anstehenden Spielen ist
es wichtig, sich nicht aus dem geisti-
gen Gleichgewicht bringen zu lassen.
Spezielle Entspannungsübungen und
Maßnahmen zur Stressbewältigung
helfen vielen Profisportlern dabei,
auch nach Niederlagen die psycho-
physische Balance zu halten und die
eigene Motivation wieder aufzubauen.
Druck und Hektik bringen aber nicht
nur Profis an ihre Grenzen. Auch Be-
rufstätige, Schüler und Studenten sind
immer mehr auf Strategien angewie-
sen, um kleinen alltäglichen Ärger-
nissen und Belastungen mit Ruhe zu
begegnen. Ob vor Wettkämpfen, Prü-
fungen oder im Privatleben – Stress-
Situationen kennen Spitzensportler
ebenso wie auch „normale“ Menschen
aus fast allen Lebensbereichen.
Um sich von schwierigen Zeiten nicht
unterkriegen zu lassen, ist es zu-
nächst wichtig, zwischen „positivem“
Stress, der uns vorantreibt sowie „ne-
gativem“ Stress, der krank macht, zu
unterscheiden und seine persönlichen
Stressoren als solche wahrzunehmen.
Hat man die Stress-Faktoren identifi-
ziert, lauten die Schlüsselbegriffe für
einen gesunden Umgang mit ihnen
Optimismus“ und „Selbstvertrauen“.
Denn häufig ist es gerade die eigene
innere Einstellung, die verantwortlich
für das Stressempfinden ist und so
Krankheiten entweder begünstigen
oder abwehren kann. Nur wer auf sein
eigenes Können vertraut und trotz
Misserfolgen die Hoffnung beibehält,
kann in schwierigen Situationen mit
der nötigen Gelassenheit reagieren.
Tipps, wie man seine Stressoren
erkennt und dem negativen Stress
entgegensteu-
ern kann, gibt
es an dieser
Stelle und in
der TK-Bro-
schüre „Der
Stress“, unter
,
Webcode: 48660. Der AntistressCoach
der TK (Webcode: 38636) erstellt einen
individuellen Übungsplan, der dabei
hilft, sich nicht aus der Ruhe bringen
zu lassen.
Bewegung als Stresskiller: Sport-
arten wie Joggen, Schwimmen und
Radfahren aber auch ein Spaziergang
an der frischen Luft machen den Kopf
frei und führen zu mehr Gelassenheit.
Entspannen kann man lernen: Sys-
tematische Techniken wie autogenes
Training, progressive Muskelentspan-
nung oder Yoga sind gute Möglichkei-
ten, um Ruhe zu finden.
Gedankenreisen: Zu träumen und
sich einfach von seiner Phantasie trei-
ben zu lassen hat eine entspannende
Wirkung auf Körper und Geist.
Soziale Kontakte: Ein Treffen mit
Freunden oder ein Familienbesuch
haben einen positiven Effekt auf die
Psyche und machen glücklich.