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SG ließ Lübbecke keine Chance

(Flensborg Avis; Marc Peetz) Einen verdienten Heimerfolg gegen den TuS N-Lübbecke feierte die SG Flensburg Handewitt. Mit 33:28 (17:9) hielt man sich in eigener Halle schadlos und zeigte dabei vor allem in der Deckung gute Akzente. Herausragender Akteur war dabei Torhüter Søren Rasmussen, der vor allem im ersten Durchgang eine Quote von 69 Prozent hatte.
Die SG kam gleich gut ins Spiel. Die Deckung stand sicher und was an ihr vorbei ging, schnappte sich der gut aufgelegte Søren Rasmussen im Tor. So überfuhren die Gastgeber den TuS förmlich und zog so bis zur 10. Minute auf 8:2 davon. Gäste-Trainer Markus Baur hatte schon die Auszeit-Karte in der Hand, wartete dann aber zunächst das Überzahl-Spiel seiner Mannschaft ab, nachdem Jacob Heinl vom Feld musste. Diese Zeitstrafe wurde teuer für die Hausherren, denn der Gast verkürzte auf 5:8 (12.).
Doch die SG zog das Tempo in der Folgezeit wieder an und baute die Führung wieder aus. Beim Stande von 13:7 (22.) für die SG legte Baur dann tatsächlich die Grüne Karte auf den Tisch. Doch eine Kurzkorrektur konnte er nicht herbeiführen. Bis zur Pause setzte sich die SG augf 17:9 ab. Nach dem Seitenwechsel zunächst beide Teams noch unsortiert in der Deckung, denn die Tore fielen wie reife Früchte. Bis zur 36. Minute gelang es den Gästen sogar auf 16:20 ranzukommen, doch prompt schalteten die Nordlichter wieder einen Gang höher. Knappe zehn Minuten später führte man verdient mit 25:17. Doch ganz gaben sich die Gäste nicht auf und nutzten dabei Unachtsamkeiten der SG. Erneut war man beim 23:27 (49.) wieder in Schlagdistanz.
Am Gesamtbild sollte sich aber nix ändern, denn auch in dieser Phase der Partie wusste die SG sich wieder zu steigern und zog schnelle auf 30:23 davon. Als Tobias Karlsson seine dritte Zeitstrafe kassierte (53.) war die Messe schon gelesen, denn auch ohne ihren Kapitän fuhren die SG-Matrosen den Erfolg sicher in den Hafen. So bekam Malte Voigt, der kurz zuvor mit der A-Jugend den SC Magdeburg 22:21 bezwungen hatte, noch Spielanteile. Ein Tor blieb ihm aber verwehrt. Am Ende gewann die SG nach einer guten Vorstellung, in der vor allem die Deckung mit Torhüter Rasmussen herausragte 33:28.